Weniger Verschwendung von Lebensmitteln durch Tiefkühlkost

Tiefkühlkost (TKK) reduziert die Verschwendung von Lebensmitteln in Deutschland. Warum? Weil tiefgekühlte deutlich seltener weggeworfen werden als frische Lebensmittel. Das belegt eine repräsentative* Umfrage, die das Deutsche Tiefkühlinstitut e.V. beim Meinungsforschungsinstitut TNS Infratest in Auftrag gegeben hat.

Fast 90 Prozent der Befragten gaben im Rahmen der Umfrage an, dass sie bisher mindestens ein frisches Lebensmittel (oder Teile davon) zumindest selten wegwerfen mussten. Im Vergleich dazu: Nur gut ein Viertel der Befragten (29 Prozent) wirft tiefgekühlte Lebensmittel weg.

Besonders deutlich wird dieser Unterschied bei frischem Obst und Gemüse. Nur jeder Fünfte der regelmäßigen Käufer (19 Prozent) will diese Produkte „noch nie“ im Müll entsorgt haben. Bei Tiefkühlkost waren es hingegen fast 80 Prozent (79 Prozent), die aussagten, TKK bislang nie weggeworfen zu haben.

Auch Backwaren aus der Tiefkühltruhe landen wesentlich seltener auf dem Müll als frische: Während mehr als die Hälfte (55 Prozent) schon einmal frische Brötchen, Torten oder Kuchen vor dem Verzehr oder der Zubereitung weggeworfen hat, waren es bei den entsprechenden Tiefkühlprodukten weniger als ein Viertel der Befragten (24 Prozent).

Insgesamt zeigt die Studie auf, dass die jüngeren Befragten zwischen 14 und 29 Jahren frische Lebensmittel häufiger entsorgen. Die Über 60-Jährigen tun dies eher selten bis nie. Vergleicht man diese Ergebnisse mit dem Konsum von Tiefkühlkost zeigt sich ein ganz anderes Bild: Das seltene Wegwerfen von Lebensmitteln ist beispielweise bei tiefgekühlter Pizza altersunabhängig.

Udo PerenzFür Udo Perenz, Vorstandvorsitzender des Deutschen Tiefkühlinstituts, sind die Ergebnisse und Erkenntnisse aus der TNS-Infratest-Umfrage eindeutig: „Tiefgekühlte Produkte leisten einen eindeutigen und nachhaltigen Beitrag für den verantwortlichen Umgang mit unseren Lebensmitteln. Würden noch mehr Menschen zu Tiefkühlkost greifen, wäre das Problem der Nahrungsmittelverschwendung wesentlich geringer.“

Unabhängig von der „Wegwerf-Problematik“ bietet die Tiefkühlkost den Verbrauchern unzweifelhafte Vorzüge: Die gezielte, bedarfsgerechte Bevorratung und Portionierung, besonders kritisch in den Ein- und Zwei-Personen-Haushalten, sowie die unproblematische längerfristige Lagerung in den Haushalts-Tiefkühltruhen sind eine klare Bevorteilung gegenüber alternativen Konservierungsformen.

Für die Präsidentin des DHB-Netzwerk Haushalt Berufsverband der Haushaltsführenden, Angelika Grözinger, steht fest: „TK-Kost ist ein generationsübergreifend nutzbares Produkt. Die Verbraucher unterstützen durch ihre Wahl für TK-Produkte, auch den Nachhaltigkeitsgedanken: TKK wird meist saisonal verarbeitet, und steht dem Verbraucher unabhängig von der Jahreszeit zur ständigen Verfügung.“

Durch die Verwendung hochwertiger Rohwaren wird Tiefkühlkost in Deutschland frisch und den höchsten Qualitätsstandards entsprechend vermarktet. Durch die zeitnahe Verarbeitung nach der Ernte und die schnelle „Schockfrostung“ bleiben Vitamine und Nährstoffe nahezu vollständig erhalten.

Und ebenso wichtig: Die Rohwaren werden bei der Herstellung von TK-Produkten „voll“ verwertet. Das bedeutet, dass sie nahezu ausnahmslos in die Produktion einfließen und verarbeitet werden können.

* Es wurden 1.500 Personen Ende Oktober 2011 befragt, davon 979 haushaltsführende.


Deutsches Tiefkühlinstitut e.V. (dti)

Das Deutsche Tiefkühlinstitut mit Sitz in Berlin ist die Kommunikations- und Informationsplattform der deutschen Tiefkühlwirtschaft. Gegründet in 1956 zählt das Deutsche Tiefkühlinstitut rund 170 Mitglieder aus der gesamten Tiefkühlkette: von der Herstellung, über den Vertrieb bis hin zum Verkauf tiefgefrorener Lebensmittel an die Privathaushalte und die verschiedenen Bereiche der Außer-Haus-Verpflegung. Zu den Unternehmen zählen bedeutende Firmen in Deutschland sowie aus dem Ausland, sofern diese im deutschen Markt tätig sind.


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